Im Restaurant Noordwest 12 im ’t Paviljoen stärken Sie sich am besten mit einem herzhaften Frühstück und einem gesunden Mittagessen.
Abends wird dann à la Carte diniert, oder Sie probieren einmal das schmackhafte „Juttersmahl“.
Wie das Juttersmahl entstanden ist:
Man schreibt den Dezember des Jahres 1843.
Ein schwerer Sturm wütet auf der Insel. Dicht bei der Küste, auf der Höhe des Pfahls 29, verliert die Mannschaft eines Schiffs den Kampf gegen Meer und Wind. Das Schiff Ter Goeder Trouw geht kurz vor dem sicheren Hafen unter. Die Ladung des Schiffs, unter anderem Gewürze aus dem fernen Osten, die nach einer langen Seereise in den Niederlanden verkauft werden sollten, stellen für die Strandräuber Texels eine willkommene Beute dar.
Auch damals war Strandräuberei schon offiziell verboten. So versteckten sich die Räuber in den Dünen, wo sie gespannt darauf warteten, was das Meer an den Strand spülen würde. Sie kochten ihre Mahlzeiten in speziellen, rundgeformten Töpfen. Dank der Rundung dieser Töpfe war das Feuer, auf dem sie kochten, aus der Ferne nicht auszumachen. Nun hatte der strenge Winter die Strandräuber hungrig gemacht und daher verbrachten sie lange, kalte Abende mit dem Warten auf eine kostbare Ladung. Einmal wurden Fässer mit Pfeffer und Gewürznelken angespült; ein anderes Mal waren es Fässer mit Curry. Die Räuber verwendeten die Gewürze sofort. Sie vermischten sie mit dem Fleischsaft und etwas (Regen-)Wasser, und so erhielten die Strandräuber eine köstliche Bouillon, in der sie – neben dem Fleisch – auch Gemüse zubereiten konnten. Eines Tages nahmen die Strandräuber die Töpfe mit nach Hause. Gemeinsam mit ihren Familien kochten sie die leckersten Speisen im Strandräubertopf. So kam es, dass Texel schon früh die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten verschiedener Gewürze entdeckte.
Gerne reserviert man bei der Rezeption oder direkt im Restaurant einen Tisch für Sie.